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CAFM im Mittelstand: Wann Excel zur Haftungsfalle wird

Die typische „Software“ in einer mittelgroßen Hausverwaltung sieht so aus: eine Objektliste in Excel, Prüftermine im Outlook, Fotos im Chat, Verträge im Dateisystem. Solange eine Person alles im Kopf hat, wirkt das effizient. Der Bruch kommt, wenn jemand krank ist, ein Eigentümer das letzte Protokoll verlangt oder ein Schaden zeigt, dass die letzte Prüfung nur „irgendwann“ stattfand.

CAFM klingt in dem Moment nach Überreaktion – Konzern, Berater, sechsstellige Einführung. Genau deshalb bleiben Tabellen länger, als sie tragen. Die Frage ist nicht, ob Sie ein vollständiges CAFM nach Lehrbuch brauchen. Die Frage ist, ob Objekt, Frist und Nachweis dieselbe Quelle haben.

Drei Listen sind keine Historie

Excel speichert Zeilen, keine Vorgänge. Eine Wartung, die verschoben wird, eine Mängelmeldung, die denselben Aufzug betrifft, ein Dienstleisterwechsel – das sind Ereignisse an einer Anlage. In Tabellen entstehen Kopien, die auseinanderlaufen. Im Schadensfall zählt, ob Sie zeigen können, was wann an welchem Objekt dokumentiert wurde. WhatsApp speichert das in privaten Geräten, nicht im Bestand.

Mehr zu Mängeln und Haftung: Mängelmanagement in der Hausverwaltung. Zu Prüfintervallen: Wartungsplanung für Mehrfamilienhäuser.

Wann der Umstieg sich lohnt – und wann nicht

Unter zehn Objekten und einem Techniker kann eine gepflegte Tabelle funktionieren, wenn wirklich eine Person die Wahrheit hält. Ab dem Moment, in dem Monteure, Vertretung und Eigentümer dieselben Daten brauchen, ist der Medienbruch teurer als eine mittelstands-taugliche CAFM Software: mobil, mit Portal, ohne CAD-Pflicht.

Enterprise-CAFM bleibt richtig, wenn Flächen, CAD und Konzernprozesse das Produkt sind. Für Verwalter und regionale Facility-Teams ist das oft das falsche Suchergebnis. MontageHUB zielt auf den Betrieb: Facility Management, Instandhaltung, Hausverwaltung.

Was sich am ersten Tag ändern sollte

Nicht die komplette Historie digitalisieren. Zuerst den Bestand anlegen, der morgen Prüfungen oder Tickets bekommt. Jede neue Meldung nur noch dort. Excel als Import, nicht als Parallelwelt. Nach ein paar Wochen zeigt sich, ob das Team die Oberfläche akzeptiert – dafür existiert der 14-Tage-Test, nicht ein Pflichtenheft über 80 Seiten.

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